GESCHICHTE DES VEREINS 1909-1945

 
1909-1916
Auf Anregung des damaligen Rektors des Königlichen Gymnasiums Wurzen, Prof. Dr. Otto Eduard Schmidt (1855-1945), wird am 14. Januar 1909 im Hotel Stadt Wurzen der Wurzener Geschichts- und Altertumsverein gegründet. Die über 40 Gründungsmitglieder möchten bei-tragen "zur Pflege der heimatlichen Geschichte und zur Erhaltung wichtiger Reste der Urzeit" und "Heimatschutz und volkskundliche Bestrebungen" tatkräftig unterstützen. 1910 übernimmt nach Weggang von Prof. Dr. Schmidt der bisherige Schriftführer Prof. Dr. Ernst Mäschel, ebenfalls Lehrer am Wurzener Gymnasium des Vereinsvorsitz. 1912 hat der Verein bereits 202 Mitglieder, hauptsächlich Lehrer, Unternehmer, Kaufleute, Ärzte, Juristen, Beamte.

Der Verein begründet eine heimatgeschichtliche Sammlung, eine eigene Bibliothek und legt ein Foto-Archiv an. Gleichzeitig organisiert er eine rege Vortragstätigkeit. Ab 1910 erschei-nen die "Mitteilungen des Wurzener Geschichts- und Altertumsvereins" (unregelmäßig bis 1937, insgesamt 4 Bände in 8 Heften; Gesamtregister 1929).

1924-1945
Nach der praktischen Unterbrechung der Vereinsarbeit durch den 1. Weltkrieg und die Nach-kriegskrise nimmt der Verein unter Prof. Dr. Mäschel seine Arbeit wieder auf. Neben der "Sammlung von Altertümern" nimmt die publizistische Tätigkeit von Vereinsmit-gliedern (v.a. im "Wurzener Erzähler") einen breiten Raum ein. Als neues Thema wird die Vor- und Frühgeschichte des Wurzener Landes erschlossen (in erster Linie durch den in Wurzen geborenen Archäologen Werner Radig).

1927 entsteht unter Federführung von Prof. Dr. Mäschel das Städtische Heimatmuseum. Zu diesem Zweck werden die Sammlungen des Vereins, das private ortsgeschichtliche Museum des Druckereibesitzers Jacob und Exponate aus den Beständen der Stadt im Rathaus am Markt zusammengeführt.

1936 verlässt Prof. Dr. Mäschel Wurzen. Er weicht sicherlich auch dem zunehmenden Druck seitens der Kollegen und Vereinsmitglieder, die der nationalsozialistischen Ideologie erlegen sind. Unter Dr. Mattick wird der Verein und das Städtische Heimatmuseum (seit 1937 im Stadt-haus untergebracht) inhaltlich und organisatorisch gleichgeschaltet. Ab 1939 wird die Vereinsarbeit praktisch eingestellt. Im Sommer 1945 wird der Wurzener Geschichts- und Altertumsverein - wie alle Vereine - von der sowjetischen Besatzungmacht aufgelöst.


(Wolfgang Ebert, Ortschronist/ Schriftführer des Vereins)

 

1991-2008

Nach dreimonatiger Vorbereitungszeit wird am 17. Oktober 1991 im Ringelnatzhaus der Wurzener Geschichts- und Altstadt-Verein gegründet. Der Verein unter dem Vorsitzenden Gerhard Grunwald aus Roitzsch versteht sich von Anfang an gemäß seiner Satzungsziele und seinem Selbstverständnis als Fortsetzer des 1945 aufgelösten Vereins.
Bis heute sehen sich seine Mitglieder vor allem in der Pflicht beim Einsatz für den Erhalt der historischen Bausubstanz der Stadt und ihrer typischen städtebaulichen Eigenarten sowie bei der Förderung der Erforschung der Geschichte der Stadt und des Wurzener Landes.

Der Verein hatte bislang wesentlichen oder gar entscheidenden Anteil am Auffinden und an der Wiedererrichtung der Wettinsäule auf dem Wettinerplatz (1996), an der Erneuerung des so genannten Margarethenkreuzes an der Mulde (1998), bei der Sanierung des Pesthäuschens auf dem früheren Alten Friedhof (1999) oder bei der Planung, Finanzierung und beim Bau eines Stadtmodells Wurzen 1820 für das Kulturgeschichtliche Museum der Stadt (1998-2006).

Beständige Kennzeichen der Außenwirkung des Vereins waren bisher z.B. die regelmäßigen Stadtführungen durch den Stadtchronisten mit einheimischen und auswärtigen Teilnehmern oder die vielen Veröffentlichungen über heimatgeschichtliche Themen durch Richard Klinkhardt (Ehrenmitglied des Vereins 2005, Ehrenbürger der Stadt 2006).

Mitgliederschwund und Überalterung, auch zunehmende Lethargie der verbliebenen Mitglieder haben in den letzten Jahren die Wirksamkeit des Vereins stark eingeschränkt, so dass im April seine Auflösung ins Auge gefasst wurde.

 

Bericht zur Arbeit des Vereins 2009 bis 2013


1. Vorbemerkung

Unserer Stadt hat vor zwei Jahren das 1050-jährige Jubiläum ihrer Ersterwähnung gefeiert, einen Geschichtsverein gibt es seit über 100 Jahren in der Stadt und unser Wurzener Geschichts- und Altstadt-Verein arbeitet seit über 20 Jahren nach seiner Neugründung. Fragen an die Vergangenheit werden immer wieder aufs Neue gestellt, das ist ein menschliches Grundbedürfnis, auch ohne Historiker zu sein; die Antworten waren und werden sich aber nie gleichen. Doch das geschichtlich wache Nachdenken über die Vergangenheit unserer Stadt ist viel älter als unsere Vereinstätigkeit und die unserer Vorgänger. Herausragend für unsere Stadt kann dafür die "Historie der Chur-Sächsischen Stifts-Stadt Wurzen", zusammengetragen von Christian Schöttgen und verlegt bei Johann Christian Martini in Leipzig 1717, genannt werden. Und wenn wir das bevorstehende Jubiläum im Jahr 2014 anlässlich der Gründung des Wurzener Stifts vor 900 Jahren denken, können wir hier sicherlich noch viel mehr "Nachgedachtes und Aufgeschriebenes" erahnen. Was die Vernunft für die einzelne Person, das ist die Geschichte für das menschliche Geschlecht. So schrieb Arthur Schopenhauer 1819 und meinte auch sinngemäß, daß eine Stadt, die ihre eigene Geschichte nicht kennt, dann auch sich selbst und die eigene Gegenwart nicht erkennen kann. Geschichtskenntnis ist bei Schopenhauer die Basis für das vernünftige Selbstbewusstsein des menschlichen Geschlechts. Heute meinen wir, das Wissen um unsere Geschichte kann selbstbewusst machen und oftmals auch stolz. In diesem Sinne arbeiten wir und schöpfen daraus unsere Daseinsberechtigung. Wie viel Geschichte als Form des kollektiven Gedächtnisses braucht eine Stadt und wie viel haben wir als Geschichtsverein dazu beigetragen, könnte man fragen? Unsere Bilanz ist nicht unerfreulich. Der Wurzener Geschichts- und Altstadt-Verein wurde als Nachfolger des früheren Wurzener Geschichts- und Altertumsvereins 1991 gegründet. Unter dem Vorsitz von Gerhard Grunwald und seinem Stellvertreter Horst Gillert konnte in den ersten 10 Jahren eine erfolgreiche Arbeit bei der Bewahrung und Erforschung der Wurzener Geschichte realisiert werden. Stellvertretend soll an drei bedeutsame Arbeitsobjekte erinnert werden. Das ist erstens die Regie bei der Sanierung des Wurzener Pesthäuschens, das ist zweitens die Wiedererrichtung der Wettin-Säule in Wurzen und drittens die Organisation und Fertigstellung des "Wurzener Stadtmodells 1820" und dessen Präsentation im Museum der Stadt. Diese Aufgabe wurde insbesondere durch die Arbeit von Frau Dr. Regina Schmidt und Wolfgang Ebert gewährleistet. Eine Standortbestimmung unseres urbanen Raumes, das gegenwärtige Leben aus den großen Überlieferungen zu begreifen, die Vergangenheit als Fundament zu sehen, auf dem Zukünftiges gedacht und bewirkt werden kann, ohne die Aktualität aus dem Blick zu verlieren; das war in den letzten Jahrzehnten zunehmend das Arbeitsfeld von unserm Stadtchronisten und stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Wolfgang Ebert. Dazu zählen insbesondere sein Buch "Historisch-topografischen Lexikon der Stadt Wurzen" in mehrfachen Auflagen oder die brillanten Laudationes anlässlich der Ehrenbürgerwürde für Superintendent Horst Schulze 2005 und Richard Klinkhardt 2006 und jüngst die Arbeiten zum "Wurzener Land" neben vielen, vielen anderen Dingen. Im Dezember 2008 erfolgte mit der Neuwahl des Vorstandes und der Übernahme des Vor-sitzes durch Oberbürgermeister a. D. Dr. Jürgen Schmidt eine neue Profilierung der Vereins-arbeit. Als Stellvertreter und Schriftführer wurde Wolfgang Ebert, als Schatzmeister Sven Reinhart, als Beisitzer Ernst Petter und Dr. Regina Schmidt gewählt. Nachfolgend sollen die wesentlichsten Ergebnisse der Arbeit chronologisch dargestellt werden. Doch Bilanzen und Regsamkeit allein bedeuten noch keine Rechfertigung. Wir wollen als Verein nicht nur Illustrator und Vermittler der vielfältigen geschichtlichen Gedankengänge oder kommentierender Besserwisser sein, sondern ich sehe uns eher als nachdenklicher und intellektueller Begleiter unseres städtischen Lebens, manchmal auch als Mahner, wenn allein Oberflächen der Gegenwart den Blick in die Vergangenheit, in die "städtischen Tiefenschichten" verschleiern. Schiller hat in Jena seine Studenten gefragt, warum sie Universalgeschichte studieren. Er hat gewusst, daß Wissen und Weisheit etwas mit Erfahrung, Beobachtung und Sehen zu tun haben und zur Bildung das geschichtliche Nachsinnen gehört. In diesem Sinne arbeiten unzählige Geschichtsvereine in der ganzen Welt und wir haben im letzten Jahr eine solche bewusste Haltung in Frankreich bei unserem Besuch in Saint Pol im Rahmen unserer Denkmalaktion erleben dürfen.

 

2. Das Jahr 2009
Am 23. April 2009 fand die turnusmäßige Mitgliederversammlung statt. Hierbei wurde der eigene Internetauftritt des Vereins vorgestellt und die Homepage des Vereins erläutert. Der Internetauftritt ist zu einem wesentlichen Kommunikationskanal des Vereins geworden und die Analyse der Zugriffe in den Folgejahren zeigt das große Interesse an den Veröffent-lichungen und Mitteilungen des Vereins in diesem Medium. Ein weiterer Höhepunkt in dieser Mitgliederversammlung war der Festvortrag zum 100. Gründungsjubiläum des Wurzener Geschichts- und Altertumsvereins, der vom Stadtchronisten und stellvertretenden Vereins-vorsitzenden Wolfgang Ebert gehalten wurde.

Traditionell wie in den Vorjahren organisierte der Verein vier thematische Stadtrundgänge, die mit großer Beteiligung verliefen. Über Jahre hinweg sind die Stadtspaziergänge eine publikumswirksame Aktion, um mit der unmittelbaren Wurzener Stadtgeschichte vertraut zu machen. Im Rahmen des Tages des offenen Denkmals 2009 wurde gemeinsam mit Superintendent Horst Schulze der Besuch des Doms St. Marien zu Wurzen gestaltet. Für die Gäste an diesem Tag hatte Wolfgang Ebert eigens eine kleine Broschüre über die Geschichte und Gestaltung des Doms angefertigt.

Das Jahr war auch geprägt vom 20-jährigen Erinnern an die friedliche Revolution im Herbst 1989. Aus diesem Grund hatte der Geschichtsverein zu einer Gesprächsrunde unter der Mode-ration des Vereinsvorsitzenden über die Erinnerungen und Folgewirkungen dieses geschicht-lichen Ereignisses eingeladen. Am 29.10.2009 diskutierten Tobias Hollitzer -Leiter des Muse-ums Runde Ecke Leipzig, Horst Schulze - Superintendent i. R., Ehrenbürger von Wurzen und Leiter des ehemaligen runden Tisches Wurzen, Lutz Otto - Bürgerrechtler und Mitglied des ehemaligen Neuen Forums und heutiges Mitglied der Kreistag Wurzen Stiftung sowie Wolfgang Ebert, Stadtchronist. Die Veranstaltung hatte großen Zuspruch erfahren und war auch von einer intensiven Diskussion mit den Besuchern gekennzeichnet.

Der Geschichtsverein konnte in diesem Jahr einen wirksamen Beitrag zum materiellen Denk-malschutz in der Stadt Wurzen leisten. Unter Regie des Vereins und bei Mitwirkung der Stadtverwaltung Wurzen für die Beschaffung von Fördermitteln erfolgt eine grundlegende Sanierung der Postmeilensäule durch den Wurzener Restaurator Ernst. In einer gemeinsamen Veranstaltung mit vielen Sponsoren für diese Aktion wurde die Postmeilensäule im Herbst 2009 der Öffentlichkeit übergeben. Im Dezember beendete der Verein das Arbeitsjahr mit einer Weihnachtsfeier im Blauen Saal des Schweizergartens. Als absoluter Jahreshöhepunkt kann die Exkursion der Vereinsmitglieder nach Burkartshain zum Besuch der sanierten Kirche und dem anschließenden gemeinsamen Kaffeetrinken im Gemeindehaus angesehen werden. Bei sehr breiter Teilnahme der Vereinsmitglieder war es ein voller Erfolg, dass sowohl der bauleitende Architekt Klaus Trylus umfassende Informationen zur baulichen Sanierung der Kirche gab, als auch der verantwortliche Restaurator Höhne aus Hohburg über Details der Arbeit informieren konnten. Das Ganze wurde durch die Worte von Pfarrer Schoene zur Kirchengeschichte abgerundet. Mit dieser gemeinsamen Exkursion wurden neue Mitglieder und Gäste im Verein willkommen geheißen und eine markante Zäsur für die Vereinsarbeit gesetzt.

 

3. Das Jahr 2010
Das Jahr 2010 war getragen vom Start umfassender Recherchearbeiten zur Vorbereitung eines historisch-topografischen Lexikons "Das Wurzener Land" als Fortsetzung der erfolgreichen Veröffentlichung von Wolfgang Ebert "Historisch-topografisches Lexikon der Stadt Wurzen". Ab 1. Februar 2010 konnte eine Projektgruppe von 7 Personen organisiert werden, welche die Zusammenarbeit mit dem Betrieb für Grundsicherung und Arbeit des Landratsamtes ermöglichte. In diesem Sinne stand auch die Mitgliederversammlung am 22. April unter der thematischen Richtung, die sich an die bevorstehenden Jubiläen, die 1050 Jahr-Feier der Stadt im Jahr 2011 sowie die 900 Jahr-Feier des Wurzener Landes im Jahr 2014, orientierte. Stadtchronist Wolfgang Ebert hielt einen Fachvortrag mit umfangreichem fotografischem Material zum Thema "Wurzen und das Wurzener Land - Ereignis und Ergebnis von über 1000 Jahren; Eine Präsentation in Wort und Bild". Die Power-Point-Präsentation wurde in die Internetpräsentation des Vereins aufgenommen.

Für die Vereinsarbeit erfolgte im Jahr 2010 der Druck von Briefbögen und Werbeflyern. Der Geschichtsverein hatte am Tag des offenen Denkmals zu einem Spaziergang entlang des Jacobsweges durch die Stadt Wurzen eingeladen. Hierbei konnten erfolgreich drei Führungen absolviert werden, die jeweils in der Katholischen Kirche mit einem Orgelvorspiel durch Matthias Schmidt starteten. Die Führungen wurden von Wolfgang Ebert geleitet.

Ein Höhepunkt im Vereinsleben war die Exkursion des Geschichtsvereins Ende September nach Röcknitz und der Besuch des dortigen Herrenhauses und der Kirche. In der Kirche infor-mierte Pfarrer Carlitz über die Geschichte dieses Denkmals, zuvor fand ein kleines Orgel-konzert durch Matthias Schmidt statt und im Herrenhaus wurde die Führung durch den Vor-sitzenden des Röcknitzer Heimatvereins Herrn Schubert gestaltet. Zum Jahresabschluss der Vereinsarbeit trafen sich die Mitglieder wieder geselliger Runde bei Glühwein, Pfefferkuchen und vielen belegten Brötchen im Blauen Saal des Schweizergartens Anfang Dezember.

Die Stadt Wurzen hat eine finanzielle Spende eines Wurzener Bürgers für die Sanierungs- und Gestaltungsarbeiten im Alten Friedhof und speziell des Ehrenmals für die Gefallenen des 1. Weltkrieges erhalten. Der Spender hat dabei ausdrücklich die Mitwirkung des Stadtchro-nisten und stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Wolfgang Ebert sowie des Vorstandes des Geschichtsvereins an diesen Arbeiten gewünscht. Seitens der Stadtverwaltung wurde im Jahr 2010 mit den Sanierungsarbeiten am Kriegerehrenmal begonnen. Der leitende Architekt dieser Arbeiten, Herr Hartmut Krause, als auch der Chef des Planungsbüros für die Gestaltung des gesamten Friedhofsgeländes, Herr Dr. Fiebig, führten Ende Oktober im Rahmen der Stadtspaziergänge über den Friedhof und informierten über die realisierten und weiter geplanten Arbeiten. Über 60 Wurzener und Auswärtige nahmen diese Gelegenheit wahr.

Anlässlich seines 80. Geburtstages wurde Herr Manfred Müller, Hohburg, für die über 50-jährige Rundblick-Arbeit als Ehrenmitglied in unseren Wurzener Geschichts- und Altstadt-Verein aufgenommen.

 

4. Das Jahr 2011
Die Fortführung der Projektarbeiten zur Materialfindung für das Topografische Lexikon "Das Wurzener Land" prägte das Jahr 2011. Dabei übernahm von Anbeginn Wolfgang Ebert die gesamte Regie der inhaltlichen Arbeiten und die dementsprechende Anleitung der Mitarbeiter, die Organisation der Projektgruppe in Verbindung mit dem Betrieb für Grundsicherung und Arbeit sowie die damit verbundenen umfangreichen Formalitäten lagen in den Händen des Vereinsvorsitzenden Dr. Jürgen Schmidt.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung im April 2011 hielt Wolfgang Ebert einen Vortrag in Wort und Bild zum Thema "Salzstraßen, Böhmische Steige und das Wenzels Patrozinium in Wurzen".

Das gesamte Jahr 2011 war gekennzeichnet durch die Mitwirkung des Vereins an den Aktionen im Rahmen des Jubiläums anlässlich der Ersterwähnung der Stadt vor 1050 Jahren. So hat Wolfgang Ebert einen umfangreichen Erstentwurf für die inhaltliche Konzeption eines Festumzuges der Stadt Wurzen im Rahmen des Stadtfestes erarbeitet, gleichwohl wurde dann der Festumzug inhaltlich in Eigenregie durch die Stadt Wurzen vorbereitet und organisiert. Vom Standort des Wettiner Platzes kommentierten Dr. Jürgen Schmidt und Wolfgang Ebert im Auftrag der Stadtverwaltung öffentlichkeitswirksam den gesamten Festumzug.

Bereits Anfang September wurde im Rahmen der Festlichkeiten zum Stadtjubiläum ein Vortragsabend des Vereinsmitgliedes und des Wurzener dichtenden Koches, Herrn Ralf Hunger, durchgeführt. Kurze Zeit später erfolgte im Rahmen des Tages des offenen Denkmals die Präsentation des Alten Rathauses Wurzen als gemeinsame Veranstaltung mit dem Museum der Stadt und der Musikschule Muldental. Nach dem Rathausrundgang konnten in der Galerie eine Tanz- und Musikdarbietung erlebt werden und anschließende präsentierte die Museumsleiterin Frau Dr. Jung die Bötticher-Ausstellung. Hierbei wurde ein außerordentlich hohes künstlerisches Niveau durch die Gemeinsamkeit der drei beteiligten Institutionen erreicht, welches das zahlreiche Publikum bei mehreren Durchgängen umfassend dankte.

Aus Anlass der Erinnerung an den 100. Geburtstag des Wurzener Denkmalschützers und Grafikers Arthur Zieger hatte der Verein zu einer Abendveranstaltung eingeladen. Der Sohn von Arthur Zieger, Rainer Zieger, war auf Einladung aus Berlin angereist und berichtete aus seinen Erinnerungen an seinen Vater. Leider konnte aus den Beständen des Wurzener Museums keine Präsentation aus dem Nachlass von Arthur Zieger gezeigt werden. Dessen ungeachtet war eine Reihe von Exponaten durch die Familien Manfred und Matthias Müller an diesem Abend ausgestellt.

Weiter im Sinne des Stadtjubiläums wurde noch im November eine Abendveranstaltung zum Thema der Wurzener Postgeschichte organisiert, die ebenfalls ein breites Publikum interessierte.

Das Jahr 2011 war durch umfangreiche Veröffentlichungen von Vereinsmitgliedern gekennzeichnet. Vereinsvorsitzender Dr. Jürgen Schmidt hatte bereits in seiner Antrittsrede 2008 darauf hingewiesen, dass insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit und die damit verbundene Publizierung von Schriften zur Stadtgeschichte ein Schwerpunkt der Arbeit sein sollte. In diesem Sinne konnte von Wolfgang Ebert im Sax-Verlag ein neuer Wurzener Stadtführer herausgegeben werden. Gleichzeitig wurde durch die Autoren Dr. Jürgen Schmidt und Dr. Hans-Rainer Baum eine Veröffentlichung über die Wurzener Bürgermeister seit 1832 gemeinsam mit der Wurzener Druckerei Bode auf den Weg gebracht.

Diese Veröffentlichungen als auch die gesamte Vereinsarbeit wurde im Rahmen des Stadtfestes der Stadt Wurzen aus Anlass des Stadtjubiläums mit einem eigenen Informations-stand einem breiten Publikum nahe gebracht.

Zu Jahresanfang hatte der Verein den Direktor des Universitätsarchivs Leipzig, Herrn Dr. Jens Blecher, zu einem Vortrag über Hermann Ilgen eingeladen. Dr. Blecher hat über die Biografie von Hermann Ilgen geforscht. Aus diesem gut besuchten Vortragsabend heraus entstand die Idee, sich in einer umfassenderen Biografie der Person Hermann Ilgens als Wurzener Ehrenbürger, Domherr, Kunstmäzen und umfangreichem Förderer der Stadt Wurzen zu widmen und damit eine bisher unverständliche publizistische Lücke zu schließen. Unter Regie von Dr. Jürgen Schmidt konnte der Kontakt zur Hermann-Ilgen-Stiftung Dresden organisiert und das Interesse der Stiftung an einer Ilgen-Biografie fixiert werden. Mit der Stiftung gibt es ein abgestimmtes Konzept, um in den kommenden Jahren die Biografie als Sammelband verschiedener Artikel zu Hermann Ilgen vorlegen und mit finanzieller Hilfe der Stiftung auch veröffentlichen zu können.

Ende 2011 wurde durch verschiedene Personen festgestellt, dass die Schatulle am Ehrenmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges auf dem Alten Friedhof, welche Erde von Schlacht-feldern in Frankreich enthielt, entwendet wurde. Seitens der Vereinsführung bestand darauf hin sofort die Vorstellung, im Rahmen der Restaurierung des gesamten Denkmals eine Neuanfertigung einer kupfernen Schatulle zu organisieren und über die Städtepartnerschaftsbeziehungen nach Warstein und St. Pol auch in einer würdigen Art die gemäß der früheren Intention französische Erde wieder zu beschaffen. Darüber wurde während der Vereinsversammlung zu Jahresende informiert.

Ausdruck der Wertschätzung der Vereinsarbeit war im Jahr 2011 die Übergabe eines Wandmosaiks aus Tonkacheln an den Verein. Wurzener Bürger hatten dieses Wandmosaik aus dem ehemaligen Offizierskasino der Garnison Wurzen der russischen Streitkräfte geborgen und vor Vandalismus bewahrt. Es wird angenommen, dass dieses Wandmosaik aus der Zeit der Nutzung dieses Gebäudes durch die Wurzener Großloge resultiert. Seitens des Vereins wurde erreicht, dass Fliesenlegermeister Maaßdorf dieses Wandmosaik nach Vorstellungen der Stadtverwaltung im Stadthaus anbringt und unser Verein dieses Objekt als Dauerleihgabe für die Öffentlichkeit präsentiert.

Das veranstaltungsreiche Jahr 2011 wurde mit der Weihnachtsfeier bei Glühwein, belegten Brötchen, Obst und Pfefferkuchen beendet. Als kultureller Höhepunkt konnte der lange ver-schollene und nun aufgefundene filmische Beitrag über den Festumzug zur 1000-Jahr-Feier der Stadt Wurzen aus dem Jahre 1961 gezeigt werden. Den Film kommentierte Wolfgang Ebert, er hatte bereits als Abiturient bei der inhaltlichen Konzipierung dieses Festumzuges mitgewirkt.

 

5. Das Jahr 2012
Das Jahr 2012 hat sich in einer außerordentlich großen Form für den Verein entwickelt, die zu Jahresanfang so nicht erkennbar war. Ein erster Höhepunkt war die Mitgliederversammlung im April. Seit Anfang des Jahres stand der Verein in der öffentlichen Wahrnehmung durch die Aktion Erde aus Frankreich für das Denkmal auf dem Alten Friedhof und eine Straßenbenennung nach dem Ehrenbürger der Stadt und unserem Ehrenmitglied Richard Klinkhardt. Wir hatten bei der Stadtverwaltung den Antrag auf Namensgebung der Verbindungsstraße zwischen B 6 und Bahnhof nach Richard Klinkhardt gestellt und eine positive Reaktion erhalten. Im Mai konnte in Beisein von Familienvertretern und Freunden des Geehrten, von Vertretern der Stadtverwaltung und des Stadtrates sowie unseres Vereines in einer feierlichen Zeremonie das neue Straßenschild durch den Oberbürgermeister und unseren Vereinsvorsitzenden enthüllt werden. Damit hat Richard Klinkhardt durch uns eine weitere besondere und dauerhafte Verankerung in der Stadtgeschichte gefunden. Natürlich war die Aktion "Erde aus Frankreich" eine überaus anspruchsvolle Arbeit und für den Vereinsvorstand die Dauerbeschäftigung im ersten Halbjahr 2012. Mit Hilfe der Partner- stadt Warstein gelang es, den Kontakt nach Frankreich in die Picardie herzustellen, dahin, wo das Wurzener Infanterieregiment in der Somme-Schlacht gekämpft hatte. Die Vorbereitung hat zu intensiven Kontakten zum Partnerschaftsverein Warstein als auch zur dortigen Presse geführt, die den ganzen Prozess ausführlich begleitete. Bei Mitwirkung von Bürgermeister Gerald Lehne wurde die Finanzierung der Neuanfertigung der Schatulle für das Denkmal bei Metalldrücker Christoph Müller Wurzen geklärt. Mit großer finanzieller Unterstützung durch die Firmen Liftket, Familie Hühn, und Metallbau Petter und konnte die Fahrt nach Frankreich organisiert werden. Im Mai haben sich Wolfgang Ebert, Dr. Jürgen und Dr. Regina Schmidt sowie Ernst und Johanna Petter auf den Weg gemacht und mit Zwischenstopp in Warstein ging es mit dortigen Vertretern weiter Richtung Frankreich. Zu zehnt kamen wir in Saint Pol an und wurden herzlich begrüßt. Eine erste Gedenkveranstaltung fand unmittelbar an Anreisetag für die Gefallenen der Kriege von Saint Pol statt und wir hatten eine Einpflanzung mit Trauerflor dafür mitgebracht. Unter Leitung des Bürgermeisters nahmen eine große Zahl von Stadträten und die Kriegsveteranenvereine an der Gedenkveranstaltung teil. Einen Tag später hatten uns die französischen Freunde nach Mamet geführt, wo zuerst erneut eine Gedenkveranstaltung am Denkmal für die Gefallenen stattfand und wir dann gemeinsam mit den Gemeinderat, dem Fahnenträger des Ortes und vielen Kindern und Bürgern auf das Terrain des ehemaligen Schlachtfeldes geführt worden, um in einer bewegenden Zeremonie blutgetränkte Erde nach fast 100 Jahren für unser Wurzener Denkmal zu entnehmen. Die Aktion wurde in Frankreich, in Warstein und auch in Wurzen medienwirksam dargestellt. In Frankreich waren wir augenscheinlich die ersten Deutschen, die hier den Toten der Somme-Schlacht gedachten, da überwiegend Besucher aus England und den Commonwealth-Staaten ihren Toten "mit touristischem Anstrich" geden-ken. Bürgermeister Brunell aus Mamet nahm unsere Aktion mit zum Anlaß, um seinen Antrag auf Anerkennung des Somme-Gebietes als Weltkulturerbe wegen der gewaltigen Schlacht in ersten Weltkrieg, die für uns Deutsche so trefflich von Ernst Jünger in seinem Buch "Unter Stahlgewittern" geschildert wurde, zu bekräftigen. Es ist eine intensive Freundschaft mit den Warsteinern und den Vertretern der Partnerschaftsvereine in Saint Pol und Mamet und unserem Geschichtsverein entstanden.

Vierzehn Tage später wurde unter Beteiligung der Lokalpresse und des Lokalfernsehens in Wurzen in der Metalldrückerei Müller die neu hergestellte Kassette mit der französischen Erde gefüllt. Ernst Petter, unser Vorstandsmitglied, hat über die gesamte Aktion einen Film gedreht, der zur Jahresabschlussveranstaltung des Vereins gezeigt wurde und ebenfalls den Freunden in Warstein und Frankreich zugestellt wird. In Abstimmung mit dem Oberbürgermeister Röglin wurde im Juni zur feierlichen Wiedereinsetzung der Kassette im Denkmal auf dem Wurzener Alten Friedhof eingeladen und über hundert Bürger wohnten der Veranstaltung bei. Für unsere Gäste aus Warstein und Saint Pol war es eine beeindruckende und würdige Regie, in deren Rahmen wir die Kassette mit französischer Erde feierlich wieder am alten Ort im Denkmal verankerten. Nach der Feierstunde hatten wir als Verein unsere Gäste zu einem Sommerfest nach Großzschepa zur Familie Dr. Schmidt eingeladen und hier praktizierte Frau Dr. Regina Schmidt exzellente Gastfreundschaft, die alle Mitglieder und Freunde aus Warstein und Frankreich begeisterte. Als "Nebeneffekt" konnten wir im Konflikt mit der Wurzener Standortinitiative und des Netzwerkes D5 vom Domplatz um eine Neugestaltung bzw. Umgestaltung des Denkmals für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges entscheidend Bürgermeinungen aktivieren und so eine "künstlerische Verunstaltung" des bundesweit beachteten Denkmals von Wrba mit verhindern.

In einer Beratung mit KMD und Domherr Johannes Dickert informierten Dr. Jürgen Schmidt und Wolfgang Ebert über die Vereinsaktivitäten in Vorbereitung des 900-jährigen Gründungsjubiläums des Stiftgebietes Wurzen und lieferten wesentliche Impulse für das künftige Programm des Domkapitels.

Die Vorbereitung der Ilgen-Biografie wurde weiter vorangetrieben. Dr. Jürgen Schmidt hat mit dem Fotograf Peter Kayenberg, Brandis, die Fotoaufnahmen für die Artikel der zwei Dresdener Autoren Dr. Holger Starke und Dr. Volker Helas realisiert. Die Artikel aus Wurzener Sicht mit den Autoren Superintendent Horst Schulze, Ortschronist Wolfgang Ebert, Museumsleiterin Dr. Sabine Jung und Vereinsvorsitzenden Dr. Jürgen Schmidt wurden fertig gestellt, ebenso die zwei Hauptartikel aus der Hand des Direktors des Universitätsarchivs Leipzig Dr. Jens Blecher. Die Vorstandmitglieder der Hermann-Ilgen-Stiftung Frau Dr. Dalbajewa und Frau Zeißig kamen zur Abstimmung der Arbeiten nach Wurzen und der Vereinsvorsitzende führte beide durch Museum und Dom. Die Materialsammlung zum Projekt Wurzener Land konnte abgeschlossen werden, eine erste Manuskriptfassung für die über zehn Ortschaften des früheren Wurzener Landes ist erstellt und mit den dortigen Ortschronisten abgestimmt worden.


6. Übersicht über die thematischen Stadtführungen
Im Jahr 2009:

  1. Frühlingswanderung am Mühlgraben und in der Aue
  2. Auf den Spuren der Verkehrs- und Postgeschichte der Stad
  3. t
  4. Wanderungen zum Wachtelberg und Besuch des Bismarck-Turms
  5. Rundgang auf dem neuen Friedhof

Im Jahr 2010:

  1. Frühlings- und Weichbildwanderung durch Wurzen
  2. Vom Kieselberg durch die Pletzschwitzer Felder zum Spitzberg
  3. Auf Via Regia und Jacobsweg - von der Saugrube zu den Fuchsbergen
  4. Rundgang auf dem Friedhof

Im Jahr 2011:

  1. Von der Pferdeschwämme bis zum Galgen
  2. Vom Steinhof bis zum Schinderanger
  3. Mühlbach aufwärts - von der Mündung bis zur Quelle
  4. Rundgang auf dem Friedhof

Im Jahr 2012:

  1. Frühlings-Weichbildwanderung, Vom Galgen bis zum hohen Rad
  2. Auf der alten Salzstraße durch Wurzen
  3. Die Rietzschke aufwärts
  4. Rundgang auf dem Friedhof zum 125-jährigen Jubiläum, die Architektur der Feierhalle

Im Jahr 2013

  1. Wurzens Werktagsseite - die Stadt im Süden und Osten
  2. Stadtwald, Tonkeuthen, Ziegelteich
  3. Natur holt sich die Stadt zurück - Festtagswäldchen, Goldenes Tälchen und Wachtelberg
  4. Friedhof, Grabstätten als Orte der Erinnerung

7. Zur Arbeit mit der Homepage des Vereins

Seit 2009 hat der Verein einen eigenen Internetauftritt. Wolfgang Ebert und Dr. Jürgen Schmidt haben das Erscheinungsbild mit einem Grimmaer Internetspezialisten zusammengestellt. Ein Internetauftritt des Vereins bleibt aber nur lebendig, wenn im Rahmen der Homepage kontinuierlich Ergänzungen und Erneuerungen vorgenommen werden. Diesem Ziel sollte mit vielfältigen aktuellen Erscheinungen entsprochen werden. Die Beiträge in der Rubrik Veröffentlichungen und Aktuelles beschäftigen sich aber konsequent mit Wurzener Themen und hier ist vor allen Dingen Wolfgang Ebert zu danken, der immer wieder mit neuen Aufsätzen zu einzelnen geschichtlichen Schwerpunkten der Stadt neue Inhalte veröffentlicht.

Gegenwärtig sind eine Reihe Aufsätze und Geschichtsbeiträge veröffentlicht. Im Jahr 2013 soll eine engere Verknüpfung der Homepage-Adresse "Das Wurzener Land" mit der Geschichtsvereins-Homepage erfolgen als auch eine inhaltliche Anreicherung durch die viel-fältigen Recherchearbeiten der Projektgruppe zum Wurzener Land. Es ist auch an eine komplette Neugestaltung der Homepage gedacht.


8. Zusammenfassung und Ausblick

Unser Verein hat sich mit fast 50 Mitgliedern in den letzten Jahren außerordentlich positiv entwickelt und seine Präsenz in Wurzen und im Umland gestärkt. Diese Entwicklung soll weiter vorangetrieben werden. Mit festen Programmangeboten für die Vereinsmitglieder aber insbesondere meistens für alle Geschichtsinteressierten sind wir eine Institution, die sich vor allem auf ansprechendem intellektuellen Niveau den Themen der Stadtgeschichte und dem Umgang mit Zeugnissen der Stadtgeschichte widmet und so den Satzungszweck erfüllt. In den künftigen Jahren sind vor allem die Internetrepräsentation weiter zu vervollkommnen, da dies immer mehr zu einem bestimmenden Medium wird. Ergänzend werden Publikationen nicht vernachlässigt und ein weiterer Höhepunkt soll das Erscheinen der Ilgen-Biografie sein, der die Wirksamkeit des Vereins auch sachsenweit verdeutlicht. Immer wieder sind neue Vereinsmitglieder zu gewinnen, um die Arbeitsfähigkeit und Ausstrahlung des Vereins zu sichern. Eine enge Kooperation mit den weiteren Wurzener Einrichtungen der Stadtgeschichte, wie dem Domkapitel, dem Museum und seinem Förderverein sowie Freundeskreis, der Kirchgemeinden sowie der Stadtverwaltung insgesamt, mit geschichtsinteressierten Bürgern, die uns, wie bisher schon geschehen, auch Dokumente und Archivalien aus Familienbesitz überlassen, ist fortlaufend neu zu organisieren. Die engere Berührung mit den Geschichtslehrern in der Stadt bleibt ein permanente Aufgabe, zu mal bisher dabei unzureichende Erfolge sichtbar wurden.

Vorsitzender Dr. Jürgen Schmidt

Fotodokumentation zum Rechenschaftsbericht 2009 bis 2013. Das Jahr 2009

Fotodokumentation zum Rechenschaftsbericht 2009 bis 2013. Das Jahr 2010

Fotodokumentation zum Rechenschaftsbericht 2009 bis 2013. Das Jahr 2011

Fotodokumentation zum Rechenschaftsbericht 2009 bis 2013. Das Jahr 2012

Das Jahr 2013 bis 2015.(PDF Dokument)

Rechenschaftsbericht/Aktivitäten 2013 bis 2017 (PDF Dokument)

 

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