Stadtspaziergang mit Weitsicht

Pressemitteilung des Wurzener Geschichts- und Altstadtvereins 22.06.09


Der letzte Stadtspaziergang vom Freibad Dreibr├╝cken bis zum Wachtelberg und auf den Bismarckturm brachte f├╝r ├╝ber 20 Geschichtsinteressierte aus dem Wurzener Land viel Neues.
Anfangs informierte der Vereinsvorsitzende Dr. J├╝rgen Schmidt ├╝ber die historischen Badestellen an M├╝hlgraben und Mulde und ├╝ber die Entwicklung des Stadtbades bis zur heutigen Zeit.
Anschlie├čend ging es entlang des Kanals bis zur Damaschkestra├če. Der Bau des Kanals stellte in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts einen gewaltigen Eingriff in die Muldenaue zwischen Wurzen und Canitz dar. Heute geh├Ârt er unwiederbringlich zu unserer Landschaft und durch die Dammausformung gew├Ąhrleistet er damit einen umfassenden Hochwasserschutz f├╝r unsere Stadt. Und die wenigsten wussten, dass Damaschke ein Bodenreformer war und ein Verfechter des Genossenschaftsgedanken von Schulze-Delitzsch. Nach ihm erhielt die kleine Stra├če zwischen Mulde und Dehnitzer Weg ihren Namen.
Am Eingang des Wachtelberges empfing Klaus Zeibig die Wandergruppe und mit gewohntem Enthusiasmus f├╝hrte er bis zum Turm. Hier konnte Hartmut Krause ausf├╝hrlich zur Baugeschichte und zur Sanierung dieses Bismarckturmes berichten und er hatte auch Bauunterlagen zur Hand.
Mit einer wunderbaren Fernsicht von der Aussichtsplattform des Turmes wurde der Spaziergang beendet und so manche st├Ąrkten sich danach im Landgasthof Dehnitz.

Dr. J├╝rgen Schmidt, Vereinsvorsitzender

Impressionen vom Stadtspaziergang zwischen dem Freibad Dreibr├╝cken und dem Wachtelberg mit dem Bismarckturm