Neue Ausstellung von Cordia Schlegelmilch

 

 „Aufbruch und Erinnerung – Eine fotografische Reise in den Osten Anfang der 1990er Jahre“

Ort: Museum im Stasi-Bunker, Naherholungsgebiet Lübschützer Teiche, Flurstück 439, 04827 Machern

Anlässlich des Jubiläums „25 Jahre Museum im Stasi-Bunker“ in Machern und des Tags des Offenen Denkmals 2021 finden dieses Wochenende (11. und 12. September, 13-18h) auf dem Gelände des Stasi-Bunkers verschiedene Veranstaltungen statt. Das gute Wetter erlaubt auch Musikveranstaltungen und Gastronomie im Freien. Gleichzeitig wird das sanierte Kommandantenhaus als Ausstellungsort eröffnet. Die erste Ausstellung zeigt Fotografien der Soziologin und Fotografin Cordia Schlegelmilch, von denen einige im Oktober 2019 bereits in der Städtischen Galerie am Markt in Wurzen zu sehen waren. Im Museum im Kommandantenhaus werden jedoch nicht nur die bekannten Fotografien aus Wurzen zu sehen sein, sondern auch zahlreiche neue Motive von ostdeutschen Städten, die Cordia Schlegelmilch auf ihrer Suche nach einer Kreisstadt für ihre Studie im Sommer 1990 fotografiert hat. Städte wie Brieske, Calbe, Dessau, Finsterwalde, Gardelegen, Halberstadt, Halle, Lauchhammer, Leipzig, Riesa und Zerbst sind noch unverändert von Restaurierung und Erneuerung zu erleben.

Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist jeweils am letzten Wochenende im Monat von 13-16 h geöffnet (für Gruppen auf Anfrage auch zu anderen Zeiten)

 

 

 Calbe  Halberstadt

Tag des offenen Denkmals am 12. September 2021

Die 1898 erbaute Wurzener katholische Herz-Jesu-Kirche ist seit einigen Wochen von einem Baugerüst umstellt und zum großen Teil von Planen verhangen: Ihre Außenfassade wird nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten saniert und erneuert – für alle Verantwortlichen und Beteiligten ein problembeladener Vorgang.

Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege

passt z.Z. kein denkmalgeschütztes Gebäude in der Stadt besser als die Kirche am nordöstlichen Stadtrand an einer uralten Wegegabelung zwischen äußerer Torgauer Straße und Roitzscher Weg.

„Sein und Schein“ sind hier bereits eng mit der Entstehungsgeschichte der Kirche verbunden, heute müssen wieder Lösungsansätze und -möglichkeiten gefunden werden, die das Motto für uns umreißt.

Die Kirchgemeinde, das Sanierungsbüro, der Bauträger und der Wurzener Geschichts- und Altstadt-Verein laden deshalb zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, dem 12. September 2021, an und in die Kirche ein. Jeweils 10.30 Uhr und 13.30 Uhr werden Vertreter der genannten Veranstalter über die Geschichte der Kirche, über die baulichen Besonderheiten und über die bereits laufenden Bau- und Sanierungsmaßnahmen berichten. Ein Schwerpunkt wird die denkmalgerechte Fassadenneuge-staltung sein.