Pressemitteilung des Wurzener Geschichts- und Altstadtvereins vom 18.09.2010

 

Im Herrenhaus f√ľhrte Ralph Schubert,
der Röcknitzer Vereinsvorsitzende durch die Räume.
Foto: Schmidt
Die Kirche und das Herrenhaus in R√∂cknitz waren die Ziele der diesj√§hrigen Exkursion des Wurzener Geschichts- und Altstadt-Vereins. Damit wurde ein weiters Mal die Besch√§ftigung mit dem Wurzener Land deutlich, dem thematischen Schwerpunkt der Vereinsarbeit. Pfarrer Martin Carlitz berichtete in beigeisternder Art √ľber die Dorf- und Kirchengeschichte von R√∂cknitz und spannte den Zeitbogen √ľber die letzten 5000 Jahre Lokalgeschichte, aber insbesondere √ľber die Geschichte der Kirche, deren Urspr√ľnge tausend Jahre alt sind.

Abwechselnd zum Vortrag spielte Matthias Schmidt auf der Orgel und begeisterte damit die Vereinsmitglieder.
Anschlie√üend f√ľhrte der Ortschronist und Vorsitzende des R√∂cknitzer Heimatvereins Ralph Schubert durch das Herrenhaus, das heute ein gut gehendes Vereinshaus und mit der Gestaltung des GEO-Portals weit √ľber Sachsens Grenzen hinaus bekannt geworden ist. Wir Wurzener konnten √ľber die Arbeit des Heimatvereins, des Gemischten Chores und der Blasmusikanten, die alle im Herrenhaus ihr Domizil haben, nur staunen und weiter solchen Enthusiasmus w√ľnschen. Die R√∂cknitzer B√ľrger haben hier mit eigener Kraft und eigener Kreativit√§t einen kulturellen und intellektuellen Mittelpunkt ihres Dorfes geschaffen.

Beim gemeinsamen Kaffeetrinken mit Vereinskuchen wurde √ľber die Vereinsarbeit geschwatzt und die Ausstellung der k√ľnstlerischen Arbeiten der R√∂cknitzerin Vera Wenger bewundert. Das Fazit der Exkursion war einstimmig: Ein Besuch in R√∂cknitz hat sich gelohnt und kann immer empfohlen werden.

Wir werden als Wurzener Geschichts- und Altstadt-Verein auch im n√§chsten Jahr die Sehensw√ľrdigkeiten des Wurzener Landes besuchen.